Mein einziger Sonnenschein (Hayat Var)
Hayat Var (Das Leben existiert) ist ein türkischer Spielfilm aus dem Jahr 2008, geschrieben und inszeniert von Reha Erdem. Die Geschichte spielt in einem Holzhaus an der Mündung eines Baches in den Bosporus und dreht sich um die Kämpfe eines Teenager-Mädchens.
Der Film erzählt die Geschichte der 14-jährigen Hayat, die mit ihrem Vater und ihrem bettlägerigen Großvater lebt. Elit İşcan spielt die Hauptrolle der Hayat, die in einer harten und brutalen Welt aufwächst und dabei nie ihren Mut, ihre Widerstandsfähigkeit und ihre Hoffnung verliert. Der Vater, der die Familie mit Fischfang in seinem kleinen Boot und gelegentlichen illegalen Aktivitäten ernährt, wird von einem Ensemble mit Erdal Beşikçioğlu und Metin Yıldırım ergänzt.
Reha Erdem führte nicht nur Regie, sondern übernahm auch Schnitt und Tongestaltung. Die Musik stammt von Orhan Gencebay, die Kameraführung von Florent Herry. Der Film wurde auf zahlreichen Festivals gezeigt, angefangen mit dem 45. Antalya Golden Orange Film Festival, und lief unter anderem in Berlin und Istanbul. Er wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet, darunter dem SİYAD- und dem FIPRESCI-Preis.
| Regisseur | Reha Erdem |
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