Diaz – Don’t Clean Up This Blood
Diaz – Don't Clean Up This Blood ist ein italienisch-französisch-rumänisches Koproduktionsdrama von 2012 unter der Regie von Daniele Vicari. Der Film konzentriert sich auf die am meisten diskutierten letzten Tage des G8-Gipfels 2001 in Genua und behandelt den Polizeiüberfall auf die Armando-Diaz-Schule, in der die Gipfelaktivisten untergebracht waren. Die Produktion, die 2012 in der Sektion Panorama der Berlinale gezeigt wurde, gewann den zweiten Publikumspreis der Sektion.
In der Nacht vom 21. auf den 22. Juli 2001 drangen mehr als dreihundert Polizisten in die Schule ein; unter den Anwesenden waren sowohl Aktivisten als auch Journalisten. Bei dem Angriff wurden 61 Menschen schwer verletzt, einer fiel ins Koma. Der Film erzählt diese Nacht sowohl aus der Sicht der Demonstranten als auch der der Polizeikräfte und stellt verschiedene Blickwinkel nebeneinander. In der Besetzung sind Namen wie Claudio Santamaria (Max Flamini), Jennifer Ulrich (Alma Koch), Elio Germano (Luca Gualtieri) und Davide Iacopini (Marco) zu finden; auch Renato Scarpa gehört zu den Darstellern. Es wird oft gesagt, das Ereignis gelte als eine der schwersten Menschenrechtsverletzungen in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg.
Das Drehbuch schrieb Vicari gemeinsam mit Laura Paolucci, gestützt auf Gerichtsakten und Gespräche mit Augenzeugen. Da die Verfahren gegen die Polizisten elf Jahre dauerten, verzögerte sich auch die Vorbereitung des Films. Die Diaz-Schule wurde in Bukarest nachgebaut, und die Dreharbeiten fanden ab Juni 2011 in Bukarest, Genua und Südtirol statt. Zu den Produzenten gehören Fandango und Le Pacte.
| Regisseur | Daniele Vicari |
|---|---|
| Produktionsfirma | Fandango |
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Besetzung
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Renato Scarpa
Anselmo Vitali
Clara Vodă
Daniela Tenuti
Claudio Santamaria
Jennifer Ulrich
Elio Germano
Davide Iacopini
Ralph Amoussou
Fabrizio Rongione
Mattia Sbragia
Antonio Gerardi
Paolo Calabresi
Francesco Acquaroli
Alessandro Roja
Rolando Ravello
Monica Bîrlădeanu
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