Qué vida más triste
Qué vida más triste ist eine spanische Komödienproduktion, die zwischen 2008 und 2010 ausgestrahlt wurde. Das von Natxo del Agua und Rubén Ontiveros geschaffene Projekt begann zunächst als eine für das Internet produzierte Serie; Drehbuch und Regie stammten von Rubén Ontiveros. Nachdem die Website Anfang 2008 mehr als zwei Millionen Besuche verzeichnet hatte, wurde das Format für das Fernsehen adaptiert und zwischen dem 19. Oktober 2008 und dem 28. Mai 2010 auf laSexta gezeigt. In sieben Staffeln entstanden 178 Folgen.
Im Mittelpunkt der Produktion steht Borja Pérez, ein gewöhnlicher junger Mann, der in Basauri lebt, als Kranführer arbeitet und noch immer bei seinen Eltern wohnt. In den ersten drei Staffeln, die im Internet veröffentlicht wurden, erzählt Borja den Zuschauern von seinem Alltag und erweckt dabei den Eindruck, ein Videoblog aufzunehmen. Jede Folge beginnt damit, dass Borja auf der Bettkante sitzt, in die Kamera blickt und ein Erlebnis übertrieben schildert; da die Erzählung jedoch von Rückblenden unterbrochen wird, sieht der Zuschauer, wie sich die Ereignisse tatsächlich zugetragen haben, und merkt, dass Borja nicht immer ehrlich ist.
Mit dem Wechsel ins Fernsehen verschob sich die Erzählweise hin zu einer offenen Betonung ihres fiktionalen Charakters; einige Folgen spielen am Drehort, wo Kameras, Scheinwerfer und technisches Personal zu sehen sind. Folgen mit fantastischen Ereignissen wie Zeitreisen oder Magie blieben Ausnahmen. Im Laufe der Produktion traten verschiedene Schauspieler, Moderatoren und Regisseure in kurzen Gastrollen auf.
| Regisseur | Rubén Ontiveros |
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