Law of the Border (Hudutların Kanunu)
Hudutların Kanunu ist ein türkischer Film unter der Regie von Lütfi Ömer Akad, dessen Drehbuch vom Hauptdarsteller Yılmaz Güney verfasst wurde; die Dreharbeiten wurden 1966 in Şanlıurfa und Mardin abgeschlossen, und der Film kam 1967 in die Kinos. Neben Güney sind Erol Taş, Tuncel Kurtiz und Pervin Par in der Besetzung zu sehen. Die Handlung erzählt von einem Bauern namens Hıdır, der durch Viehschmuggel an der Grenze seinen Lebensunterhalt zu bestreiten versucht und dabei unter dem Druck sowohl des Militärs als auch der Großgrundbesitzer zwischen die Fronten gerät; in dieser Hinsicht bietet der Film einen kritischen Blick auf die ländliche Armut und die Bodenordnung jener Zeit.
Der Film gilt als eines der Vorreiterwerke des sozialrealistischen türkischen Kinos und gewann beim 4. Antalya Altın Portakal Film Festivali den Preis für den besten zweiten Spielfilm, während Yılmaz Güney mit diesem Werk den Preis als bester männlicher Darsteller erhielt, die erste große Auszeichnung seiner Karriere. Der Film, dessen Kopien während der Zeit des 12. September weitgehend vernichtet wurden, wurde 2011 von der von Martin Scorsese angeführten Dünya Sinema Vakfı (World Cinema Foundation) restauriert und in der Sektion der Klassiker des Filmfestivals von Cannes erneut dem Publikum vorgestellt.
| Regisseur | Ömer Lütfi Akad |
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